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Thema: Ist die Präqualifizierung ein Muss?

  1. #1
    Orinoko
    Mitglied

    Ist die Präqualifizierung ein Muss?

    Hallo,

    ich teile mir den Posten der Geschäftsführung im Familienunternehmen mit meinem Bruder.
    Wir überlegen, um die Umsätze ein wenig anzukurbeln, an öffentlichen Ausschreibungen teilzunehmen.
    Mit ein paar Bekannten aus der Branche haben wir gesprochen, und die erzählten uns von der umfangreichen Präqualifizierung.

    Jetzt frage ich mich, ob das ein Muss ist für uns? Oder kann man das freiwillig machen?

  2. #2
    walli
    Mitglied
    Hi!

    Sofern mir bekannt ist, ist diese Präqualifizierung (PQ) KEIN Muss.
    Es ist vorteilhaft für die Unternehmen, die sich oftmals für öffentliche Ausschreibungen bewerben.
    Diese ersparen sich damit erheblichen Arbeitsaufwand, da sie nicht jedes mal dann Eignungserklärungen (wie EEE) oder Strafregisterauszüge vorbringen müssen.
    Wenn sie die PQ erfolgreich absolviert haben, wird diese Qualifizierung für zukünftige Ausschreibungen hergenommen, um z. B. die Eignung nachzuweisen.
    Da sind dann keine 100 Unterlagen jedes Mal einzureichen.

    LG

  3. #3
    Orinoko
    Mitglied
    Okay, das klingt ja eigentlich schon ganz gut.
    Und was genau muss man für diese Präqualifizierung also machen? Bzw. was muss dabei alles eingereicht werden?
    Für uns wäre es da ja das erste Mal, daher kennen wir uns noch nicht aus.
    Und wo kann man diese Präqualifizierung machen lassen? Kostet das auch was? Wenn es sehr teuer ist, dann würde es für uns z. B. auch dagegen sprechen.

  4. #4
    walli
    Mitglied
    Puh, das ist unterschiedlich. Hängt erstens mal vom jeweiligen Unternehmen ab, und andererseits vom jeweiligen Leistungsgegenstand, den man anbietet.
    Beispielsweise als Bauunternehmen werden bestimmt Referenzen für vergangene Projekte verlangt, oder eine Liste der Materialien und deren Bestandteilen (wegen Umweltschutzgründen), sowie eine Liste der Maschinen und Werkzeuge.
    Wie schon erwähnt, werden dann z. B. auch noch Strafregisterauszüge verlangt oder Beweise für die Einhaltung von Umweltschutzvorgaben oder so.
    Es gibt verschiedene Stellen, bei denen man sich präqualifizieren lassen kann. Auflistung dazu findest du hier: https://www.ibau.de/akademie/glossar...ifizierung-pq/
    Wie hoch die Kosten sind, weiß ich nicht, aber sie sind einmalig. Da sie in Zukunft viel Arbeit sparen würden, lohnt es sich. Denn Zeit und Arbeit ist ja Geld.

  5. #5
    Orinoko
    Mitglied
    Hmm okay, für die bewerbenden Unternehmen ist es ja schon ein großer Vorteil, da hast du recht.
    Und die Auftraggeber? Würden sich eigentlich auch nur Bürokram ersparen.
    Das was mich jetzt halt beschäftigt, ist die Frage, ob auch jeder Auftraggeber diese Qualifizierung anerkennt.
    Werden uns wohl noch über die Kosten informieren müssen, und dann darüber entscheiden.

    Danke für deine Hilfe!


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